Turnfest Leipzig 21

Rhönrad Team-Weltmeisterschaft in Leipzig

23.04.2020 14:50

Das Internationale Deutsche Turnfest ist um ein Highlight reicher. Erstmals werden in Leipzig Weltmeister gekürt.

© Minkus Images

Der Jubel war groß bei den Verantwortlichen des Deutschen Turner-Bundes. Erstmals in der 160-jährigen Turnfest-Geschichte werden am 15. Mai 2021 im Rahmen der 44. Auflage des Internationalen Deutschen Turnfests 2021 die weltbesten Rhönrad-Sportlerinnen und Sportler auf dem Leipziger Messegelände in Leipzig um die Team-WM-Krone turnen. Nach der Vergabe der Team-Weltmeisterschaft 2021 durch den Internationalen Rhönrad-Verband (IRV) ist die größte Breitensportveranstaltung der Welt nun auch Gastgeber eines weiteren Leistungssport-Spektakels. Qualifiziert sind, neben Deutschland, die Teams aus Japan, der Schweiz und den Niederlanden.

Die Weltmeisterschaft als ein Highlight des Turnfestes

„Wir sind sehr glücklich über den Zuschlag. Eine Weltmeisterschaft ist auch in unserem prall gefüllten Programm ein absoluter Höhepunkt. Es ist toll, dass wir so allen Teilnehmenden und Besuchenden die einmalige Gelegenheit bieten können, diesen großartigen Sport auf höchstem Niveau live zu erleben. Das Turnfest bietet den Turnerinnen und Turnern eine einzigartige Plattform, sich und ihren Sport einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren. Der Verband hätte keinen besseren Austragungsort finden können“, freut sich Kati Brenner, Geschäftsführerin des Leipziger Organisationskomitees.

Erstmalig kämpft auch der Nachwuchs um den WM-Titel

Premiere feiert zudem die Junioren Team-WM. Erstmals werden in Leipzig die weltbesten Nachwuchssportlerinnen und -sportler ermittelt. Hier tritt die deutsche Jugendmannschaft gegen Teams aus den Niederlanden, der Schweiz, aus Österreich und aus Israel an. Israel hat sich zum ersten Mal für eine Team-WM qualifiziert. Darüber freut sich IRV-Präsident Henning Henningsen persönlich sehr: „Die israelischen Sportler haben in den letzten Jahren vermehrt Goldmedaillen bei den Einzelwettbewerben gewonnen. Das ist jetzt der verdiente Lohn, dass sie auch mal bei einer Team-Weltmeisterschaft mit am Start sein können“, so Henningsen.